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Forschung für die Umwelt

Forschung und Entwicklung stehen bei uns nicht nur auf dem Papier. Wir kooperieren regelmäßig mit renommierten Institutionen aus der Region. Nicht immer geht es darum, Produkte zu verbessern. Der langfristige Einsatz für eine saubere Natur ist für alle im Unternehmen ebenfalls wichtig. Schließlich sind das ressourcen- und umweltschonende Handeln im Leitbild von Heimbach fest verankert.

Vergangenes Jahr haben sich unsere Textilingenieure in den Dienst der Wissenschaft gestellt und mit den Universitäten Aachen und Bonn ein Forschungsteam gebildet. Dort forscht man bereits seit Jahren an biologisch inspirierten Oberflächen. Unter anderem entwickeln beide Hochschulen neue Strukturen, um Öl aus Binnengewässern zu entfernen.

Impulsgeber ist die Natur. Zu ihrem eigenen Schutz schafft sie es immer wieder, äußerst komplexe Strukturen mit vielfältigen Funktionen hervorzubringen. So wurde in dem Gemeinschaftsprojekt untersucht, welche besondere Eigenschaften Wasserpflanzen besitzen, um Öl von Wasser zu trennen. Im Brennpunkt der Mikroskope standen die Wirkzusammenhänge zwischen stark wasserabweisenden und wasseranhaftenden Oberflächen. Das Ergebnis langer Tage im Labor: Öl kann aus verunreinigtem Wasser
durch Pflanzenoberflächen selektiv entfernt werden. Die Forschungsergebnisse sind die Grundlage für neue textile Materialien, mit denen sich Wasser ökologisch aufbereiten lässt.

Auch dieses mal hat sich gezeigt: Naturwissenschaften und Naturschutz gehen oft Hand in Hand. Und Heimbach, wo immer möglich, vorneweg mit.

Foto: © W.Barthlott, Universität Bonn

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